Archiv der Kategorie: Tipps

Mikrotraining: kleine Änderungen – große Wirkung

Es gibt ein paar Regeln, die beim Training immer gelten – egal, um welchen Skill und welchen Sport es sich dreht. Einerseits: Regelmäßigkeit ist Trumpf und andererseits: Use it or lose it. Fähigkeiten, die man seinem Körper nicht abverlangt, gehen mit der Zeit verloren. Und um sie überhaupt aufzubauen, muss man sich über einen Zeitraum von mehreren Wochen oder Monaten wenigstens alle paar Tage darin üben. Simpel, oder? Blöd nur, wenn der Skill zwar wichtig, das Training dafür aber langweilig oder unangenehm ist. Dann kann es mangels Motivation schwierig sein, diesen Grundprinzipien gerecht zu werden. Selbst hochmotivierte und “leidensfähige” Sportler, die bereit sind, sich für ihre Ziele zu quälen, kennen dieses Problem. Vielen von ihnen hilft allerdings eine einfache Methode, leichter ausreichend Motivation für das Training zu finden und gleichzeitig die notwendige Leidensfähigkeit zu reduzieren. Mikrotraining: kleine Änderungen – große Wirkung weiterlesen

Boulder-Einsteiger? Diese Techniken musst du kennen!

Als Bouldereinsteiger taucht man in eine völlig neue Welt ein. Deshalb gibt es eine ganze Menge mehr zu lernen, als man anfangs glauben möchte. Das fängt bei der fürs Klettern typischen Sprache mit Begriffen wie Sloper, Pinch und Slab an, die man überall in der Halle zu hören bekommt. Es geht mit ungewöhnlichen Kleiderregeln weiter – Schuhe müssen plötzlich eng sein und dürfen etwas drücken? – und hört bei der Erkenntnis auf, dass manche vermeintlichen Wahrheiten über das Klettern schlicht falsch sind. Um gut zu klettern, muss man extrem stark sein? Nicht unbedingt! Es stimmt zwar, dass gute Boulderer oft überdurchschnittlich fit sind. Ohne saubere Bewegungen würden sie allein damit aber nicht weit kommen. Deshalb sind Klettereinsteiger gut beraten, viel Zeit in das Erlernen der richtigen Technik zu investieren, anstatt sich auf möglichst großen Kraftzuwachs zu konzentrieren. Vier Skills sind dabei besonders wichtig. Boulder-Einsteiger? Diese Techniken musst du kennen! weiterlesen

Platten klettern lernen: Jeder kann Platte – auch du!

Über Platten lässt sich wunderbar streiten. Zum Beispiel über die Frage, ob es Platten überhaupt braucht oder ob der Klettersport nicht hevorragend ohne auskommen würde. Denn eines ist klar: Für manche Leute ist die Kletterei an liegenden Wänden ein absoluter Graus, während es andere einfach lieben, auf abschüssigen Volumen Balance-Boulder hochzuschleichen oder sich an Mikroleisten auf winzige Tritte zu ziehen. Diese Vorliebe hat nur bedingt damit zu tun, dass diese Leute Nerven aus Stahl besitzen und deshalb völlig schmerzfrei sind. Vielmehr haben sie gelernt, was es braucht, um an der Platte sicher nach oben zu kommen – und was man lieber sein lassen sollte. Tatsächlich bin ich selbst jemand, der Platten erst mit den Jahren zu schätzen gelernt hat. Aber genau deshalb denke ich, dass eigentlich jeder diesen Kletterstil erlernen kann. Oft reicht es schon, Kleinigkeiten zu ändern, um direkt deutlich sicherer unterwegs zu sein. Platten klettern lernen: Jeder kann Platte – auch du! weiterlesen

Schulterzüge: Wie bessere Technik dich auch schwere Züge knacken lässt

Schulterzüge können dir in Routen jeder Schwierigkeit begegnen. Sei es im einfachsten Einsteigerboulder oder in einem Brett, das nur für Kletterer mit jahrelanger Erfahrung machbar ist. Doch obwohl diese Technik dadurch zu den absoluten Basics des Kletterns gehört, haben viele Leute Probleme mit ihr. Dabei kommt ihnen längst nicht immer mangelnde Schulterkraft in die Quere. Passt die Körperposition nicht und fehlt die Unterstützung aus den Beinen, können selbst vergleichsweise leichte Schulterzüge zu Rausschmeißern werden. Im Umkehrschluss macht die richtige Technik aber einen gewaltigen Unterschied und kann – wie so oft beim Bouldern – den notwendigen Krafteinsatz deutlich reduzieren. Schulterzüge: Wie bessere Technik dich auch schwere Züge knacken lässt weiterlesen

Simond First Klimb: Was kann der 45-Euro-Kletterschuh von Decathlon?

Beim Einstieg ins Bouldern stellen Kletterschuhe einen der größten Kostenfaktoren dar. Preise jenseits der 100 Euro sind mittlerweile die Regel. Selbst Einsteigermodelle rangieren heute oft nur noch knapp unter dieser Marke. Zum Glück für preissensible Käufer gibt es aber noch immer Ausnahmen. Mit dem Rock hatte das französische Traditionsunternehmen Simond mehrere Jahre einen unschlagbar günstigen Klettertreter im Angebot. Gerade einmal 35 Euro musste man bei der Anschaffung berappen. Mittlerweile ist der Rock aus dem Sortiment verschwunden. Dafür steht seit einiger Zeit der First Klimb als inoffizieller Nachfolger in den Regalen von Decathlon, dem exklusiven Vertriebspartner der Franzosen. Mit 45 Euro ist er etwas teurer geworden. Da drängt sich die Frage auf: Hat Simond nur an der Preisschraube gedreht oder bekommt man auch einen besseren Schuh für sein Geld? Simond First Klimb: Was kann der 45-Euro-Kletterschuh von Decathlon? weiterlesen

Leistungsplateaus beim Klettern: Ursachen und Gegenmaßnahmen erklärt

Auch wenn viele erfahrene Boulderer den Bewertungen von Bouldern aus gutem Grund keinen allzu hohen Stellenwert einräumen, lässt sich nicht von der Hand weisen, dass Grade ein motivierender Faktor sind. Sie vermitteln ein Gefühl von greifbarer Progression. Das nächsthöhere Level geknackt zu haben, macht stolz und gibt Antrieb, sich das nächste Projekt zu suchen. Gleichzeitig haben sie dadurch aber auch das Potenzial für Unmut zu sorgen. Schließlich erreicht jeder irgendwann den Punkt, an dem es nur noch langsam oder gar nicht mehr weiterzugehen scheint. Sich damit anzufreunden, kann herausfordernd sein. Stagnation muss aber kein Dauerzustand sein. Normalerweise gibt es Wege, wie du dieser begegnen und ein Leistungsplateau schnell überwinden kannst. Leistungsplateaus beim Klettern: Ursachen und Gegenmaßnahmen erklärt weiterlesen

Familienausflug in die Kletterhalle: Was du beim Klettern mit Kind beachten musst

Die Ferien sind eine tolle Gelegenheit, als Familie etwas Neues auszuprobieren – zum Beispiel einen Ausflug in eine Kletterhalle zu machen. Grundsätzlich ist das eine großartige Idee. Für die meisten Kinder (und Eltern) ist der Besuch einer Kletterhalle ein echtes Abenteuer, bei dem sie sich auf eine völlig neue Art ausprobieren können. Selbst wenn dein Kind keine absolute Sportskanone ist, lohnt es sich erfahrungsgemäß – vielleicht sogar gerade dann. Denn der Spaßfaktor beim Klettern und Bouldern ist höher als bei vielen klassischen Sportarten. Eventuell steht am Ende des Tages ja die Erkenntnis, dass Sport doch ziemlich cool sein kann, und schafft Interesse, wo vorher keines war. So oder so: ein Kletterhallenbesuch hat das Potenzial ein unvergessliches Erlebnis zu werden. Aber! Das gilt im Positiven wie im Negativen. Leider kann auch eine ganze Menge schief gehen. Wichtig ist deshalb, den Besuch ein wenig vorzubereiten und mit den richtigen Erwartungen in die Halle zu gehen. Familienausflug in die Kletterhalle: Was du beim Klettern mit Kind beachten musst weiterlesen

Chalkbags für Boulderer: Wer billig kauft, zahlt später drauf

Chalkbags gibt es wie Sand am Meer. Suche ich zum Beispiel im Online-Shop von Bergzeit nach verfügbaren Modellen, werden mir über 160 verschiedene Bags angezeigt. Die Preise reichen von knapp über 10 Euro bis 50 Euro. Gerade für Klettereinsteiger ist die Verlockung groß, erst einmal ein günstiges Modell zu kaufen. Wer will schon viel Geld für einen Stoffbeutel ausgeben, wenn der im dümmsten Fall nach wenigen Einsätzen im Schrank verstaubt? Gerade Boulderer sollten bei der Chalkbag-Wahl dennoch genau überlegen, was sie benötigen. Viele Produkte sind nicht auf die Nutzung auf der Matte ausgelegt und erfüllen ihren eigentlichen Zweck beim Bouldern kaum. Chalkbags für Boulderer: Wer billig kauft, zahlt später drauf weiterlesen

Frontal klettern: 3 Fehler, die nicht nur Einsteiger machen

Das Eindrehen ist eine der ersten Techniken, die man als Kletteranfänger erklärt bekommt – neben dem langen Arm und dem Klettern aus den Beinen. Diese Techniken sind unglaublich nützlich und müssen oft erst vermittelt werden, weil sie sich nicht jedem intuitiv ergeben. Viele Menschen klettern ausschließlich frontal, bis sie es anders erklärt bekommen. Doch obwohl es sich dabei um die “natürlichste” Art des Kletterns handelt, sind die Bewegungen längst nicht immer ideal. Dabei macht gerade beim frontalen Kletterstil die Technik den Unterschied, ob er effizient oder sehr kraftraubend ist. Drei Fehler treten dabei besonders häufig auf und werden längst nicht nur von Anfängern gemacht. Über zwei davon hätte ich gern schon als Einsteiger Bescheid gewusst. Dann wäre ich heute vermutlich ein sehr viel besserer Kletterer. Frontal klettern: 3 Fehler, die nicht nur Einsteiger machen weiterlesen

Sofort besser klettern: Die Kunst, den Körperschwerpunkt einzusetzen

Der Körperschwerpunkt ist beim Klettern ein großes Thema. Wie gut du mit ihm umzugehen weißt, entscheidet darüber, ob ein Zug dir leicht oder schwer fällt oder ob er überhaupt klappt. Platte? Überhang? Dynamisch oder statisch? Die Art der Kletterei macht keinen großen Unterschied. Wo sich dein Körperschwerpunkt während eines Zuges befindet, hat immer Einfluss darauf, was am Ende dabei herauskommt. Das kannst und solltest du für dich nutzen. Zu verstehen, was der Körperschwerpunkt ist, sich bewusst zu machen, wie du ihn für dich einsetzen kannst und dieses Wissen in der Praxis umzusetzen, kann dein Kletterkönnen sofort auf ein neues Level heben. Sofort besser klettern: Die Kunst, den Körperschwerpunkt einzusetzen weiterlesen