Schlagwort-Archive: Bouldern

Starke Mitte: 3 Übungen für das Körperspannungstraining an der Wand

Dass Fingerkraft im Klettersport ein entscheidender Performance-Faktor sein kann, ist offensichtlich. Wer die Griffe einer Route nicht hält, hat keine Chance, sie zu klettern. Dass das Gleiche auch für einen starken Rumpf gilt, ist weit weniger offensichtlich. Trotzdem wird mangelnde Körperspannung schnell zum limitierenden Faktor. Und das längst nicht nur im steilen Gelände. Denn alle Fingerkraft der Welt bringt nichts, wenn man sie nicht an die Wand bringen kann. Starke Mitte: 3 Übungen für das Körperspannungstraining an der Wand weiterlesen

Bouldern: Wie gefährlich ist der Trendsport?

Fast fünf Meter hohe Wände und darunter nur eine Matte – kann das wirklich sicher sein? Viele, die das erste Mal eine Kletterhalle betreten und den Boulderbereich sehen, fragen sich, wie gefährlich Bouldern ist. Macht der Trendsport fit oder ist er eher ein Garant für die nächste Sportverletzung? Leider lassen sich diese Fragen nicht mit einem simplen Ja oder Nein beantworten. Denn wie risikoreich das Klettern in Absprunghöhe ist, hängt stark davon ab, wer dort an die Wand geht. Mit dem richtigen Verhalten sind Unfälle gut vermeidbar. Bouldern: Wie gefährlich ist der Trendsport? weiterlesen

Geheimtipp für starke Finger? Was das Training am Campusboard wirklich bringt

In fast allen Kletterhallen hat es mittlerweile einen Platz gefunden und ist aufgrund seiner Größe nicht zu übersehen. Das Campusboard gehört seit Jahrzehnten zu den beliebtesten Trainingstools ambitionierter Kletterer. Aber auch absolute Einsteiger fühlen sich manchmal magisch angezogen und wollen ihre Kraft austesten. Gleichzeitig wissen die Wenigsten, was und wie man hier eigentlich am besten trainiert. Klar scheint nur zu sein, dass das Board für starke Finger sorgt. Aber schon das ist nur zum Teil richtig. Stimmen die Methoden, lässt sich viel mehr aus dem Training herausholen. Stimmen sie nicht, kann es schmerzhaft werden. Geheimtipp für starke Finger? Was das Training am Campusboard wirklich bringt weiterlesen

Die neue Beliebtheit des Outdoor-Boulderns: Wie du Spots und dich selbst gesund hältst

Auch wenn sich der Frühling in 2021 von seiner nasskalten Seite gezeigt hat, steht eines außer Frage: Die Temperaturen steigen und die Outdoor-Klettersaison steht in den Startlöchern. 2021 könnte in diesem Bereich einen Rekord bereithalten. Weil die Kletterhallen aufgrund der Corona-Maßnahmen lange geschlossen waren, hat es viele Hallenkletterer erstmals oder häufiger nach draußen gezogen. Selbst eigentlich wenig frequentierte Spots sind mittlerweile gut besucht, was Probleme mit sich bringen kann. Deshalb ist es wichtig darüber zu reden, worauf es am Fels zu achten gilt, um die Gebiete vor Schaden zu bewahren. Aber auch, um Unfälle zu vermeiden, die auf Unerfahrenheit zurückzuführen sind. Denn deren Zahl könnte in der jetzigen Situation steigen. Die neue Beliebtheit des Outdoor-Boulderns: Wie du Spots und dich selbst gesund hältst weiterlesen

Fit nach der Pause III: Wie Profis die Hallenschließung überstehen können

Erfahrene Kletterer mit hohem Leistungsanspruch gehen aktuell durch eine schwierige Phase. Zum einen fällt es schwer, sich damit zu arrangieren, dass man dank der Hallenschließungen auf einen zentralen Bestandteil des Alltags teilweise oder ganz verzichten muss. Zum anderen steht man vor der Herausforderung, Wege zu finden, anderweitig in Form zu bleiben, wenn es nach der langen Kletterpause kein böses Erwachen geben soll. Zuletzt dürfte sich vielen permanent die Frage aufdrängen, ob es überhaupt möglich ist, die Form zu halten. Garantien dafür gibt es leider nicht. Fakt ist aber, dass man es ein gutes Stück selbst in der Hand hat, wie der Neustart ins Klettern verläuft. Fit nach der Pause III: Wie Profis die Hallenschließung überstehen können weiterlesen

Fit nach der Pause II: Wie fortgeschrittene Kletterer die Hallenschließung überstehen können

Anfang November hieß es „Schotten dicht“ für deutsche Kletterhallen. Steigende Infektionszahlen veranlassten die Entscheider dazu, Teile der Wirtschaft in die Winterpause zu schicken. Wann die Hallen wieder öffnen, steht aktuell in den Sternen. Kletterer aller Leistungsklassen suchen deshalb nach Möglichkeiten, sich auch ohne die üblichen Sessions an buntem Plastik in Form zu halten. Wie genau das funktionieren kann, hängt davon ab, welche Möglichkeiten man zur Verfügung hat und wo man vor dem Lockdown stand. Für Fortgeschrittene mit wenigstens einem Jahr Klettererfahrung kann die Pause sich sogar als Chance entpuppen. Fit nach der Pause II: Wie fortgeschrittene Kletterer die Hallenschließung überstehen können weiterlesen

Fit nach der Pause I: Wie Klettereinsteiger im Lockdown trainieren können

Dass man ein paar Tage nicht zum Klettern gehen kann, kommt immer mal wieder vor. Ein paar Wochen sind denkbar, aber unüblich. Die aktuelle Situation, in der die Hallen über Monate geschlossen sind, gab es so in den letzten Jahrzehnten noch nie. Nun stellt sich natürlich die Frage, wie man als Kletterer in Form bleibt, um sich nach der Pause nicht aus einem tiefen Leistungsloch herauskämpfen zu müssen. Eine generelle Antwort darauf ist schwierig. Sie hängt von den eigenen Möglichkeiten und davon ab, wie lange du schon dabei bist. Weil die Herangehensweise bei Einsteigern, Fortgeschrittenen und „Profis“ verschieden ist, markiert dieser Artikel den Beginn einer Serie. Den Start macht das Training für Kletteranfänger. Fit nach der Pause I: Wie Klettereinsteiger im Lockdown trainieren können weiterlesen

Auf Volumen aufschieben – Kletterstandards mit Fehlerpotenzial (Teil 3)

Beim Klettern in der Halle gab es in den letzten Jahren große Veränderungen. Während es noch vor einem Jahrzehnt stark an das Draußenerlebnis angelehnt war, hat sich mittlerweile ein Stil etabliert, der damit immer weniger gemeinsam hat. Dominierten früher mit zunehmender Schwierigkeit immer schlechtere Griffe, geht es heute deutlich dynamischer und koordinativer zu. Winzige Griffe und Tritte gibt es zwar immer noch, müssen sich die Wand aber mit riesigen Volumen teilen. Diese erlauben nicht nur explosivere Züge. Sie können auch abseits der Parkoureinflüsse einen enorm technischen Kletterstil abfordern, der vor allem von guter Fußarbeit und Gewichtsverlagerung lebt und manchmal ganz ohne Griffe im klassischen Sinn auskommt. Das daraus resultierende „Geschiebe“ fällt nicht jedem leicht. Einen Fehler sieht man besonders häufig. Auf Volumen aufschieben – Kletterstandards mit Fehlerpotenzial (Teil 3) weiterlesen

Mit den Füßen voran klettern – Kletterstandards mit Fehlerpotenzial (Teil 2)

Die Arme ziehen, die Füße schieben – das ist in vielen Klettersituationen Normalität. Allerdings ist es gerade die große Vielfalt der Bewegungsmöglichkeiten, die den Klettersport so attraktiv machen. Selbst vermeintlich grundlegende Prinzipien wie der Umstand, dass mit dem Oberkörper voran geklettert wird, werden manchmal infrage gestellt. Um für Überraschungen zu sorgen, greifen Routenbauer gern wieder auf Griff- und Trittfolgen zurück, die es nötig machen, mit den Füßen voran zu klettern. Zu finden ist so etwas aber längst nicht nur in der Halle. Auch draußen kann es manchmal „feet forward“ gehen. Mit den Füßen voran klettern – Kletterstandards mit Fehlerpotenzial (Teil 2) weiterlesen

Heel-Hook zur Hand – Kletterstandards mit Fehlerpotenzial (Teil 1)

Man sollte meinen, dass ein Kletterzug kein Problem mehr darstellt, wenn man ihn einige Male auf die eine oder andere Art gemacht hat. Trotzdem scheitern selbst erfahrene Kletterer immer wieder an Standardzügen, die so oder so ähnlich regelmäßig an der Wand auftauchen. Eine dieser „problembehafteten“ Standardsituationen ist ohne Frage der Heel-Hook zur Hand. Besonders, wenn man nur wenig Platz hat, den Fuß aufzulegen. Die Ferse sitzt dann oftmals unsicher und rutscht beim Belasten ab – wenn es überhaupt so weit kommt. Manchmal landet der Hook auch auf den Fingern und der Versuch ist direkt zu Ende. Glücklicherweise kannst du das mit der richtigen Idee verhindern. Heel-Hook zur Hand – Kletterstandards mit Fehlerpotenzial (Teil 1) weiterlesen