Schlagwort-Archiv: Heel-Hooks

Der Fuß als Anker (Teil 5): Was ein Schuh für Hooks bieten muss

An Kletterschuhe werden ganz besondere Anforderungen gestellt. Sie müssen so eng sein, dass sie den Fuß beim Stehen auf kleinen Tritten optimal unterstützen, ohne jedoch so steif zu sein, dass man die Zehen nicht auch flächig aufstellen könnte, wenn es bei Reibungskletterei nötig ist. Gleichzeitig soll das Trittgefühl so gut ausfallen, dass der Kletternde sehr genau spürt, was sich unter der Sohle abspielt. Im Idealfall ist der Schuh dazu noch bequem genug, um nicht binnen von Minuten unerträgliche Schmerzen zu bereiten. Und das ist nur ein Teil der Geschichte. Denn anders als Straßenschuhe müssen es sich Kletterschuhe nicht nur gefallen lassen, dass man auf ihnen steht. Sobald es zu Hooks kommt, müssen sie auch kräftig ziehen können. Der Fuß als Anker (Teil 5): Was ein Schuh für Hooks bieten muss weiterlesen

Der Fuß als Anker (Teil 2): Mehr Kraft und Beweglichkeit für Heel-Hooks

Heel-Hooks entsprechen nicht gerade einem Bewegungsmuster, welches wir im Alltag häufiger einsetzen müssen. Dass wir etwas mit der Ferse zu uns heranziehen oder festhalten, ist eigentlich die absolute Ausnahme. Deshalb sollte es keine Überraschung sein, wenn die beim Hooken geforderte Muskulatur anfangs ihre Schwierigkeiten mit der neuen Bewegung hat. Zur Stärkung helfen natürlich allgemeine Kräftigungsübungen wie Kniebeugen oder Ausfallschritte. Man kann allerdings auch etwas spezifischer trainieren. Nötig wird das insbesondere dann, wenn neben der Kraft auch mangelnde Beweglichkeit sicheren Hooks im Weg steht. Der Fuß als Anker (Teil 2): Mehr Kraft und Beweglichkeit für Heel-Hooks weiterlesen

Der Fuß als Anker (Teil 1): Wie man Heel Hooks richtig legt

Hooks, insbesondere Heel-Hooks, zählen zu den zentralen Techniken des Boulderns. Sie zu beherrschen wird bei dieser Spielart des Kletterns bereits deutlich früher wichtig, als es am Seil der Fall ist. Beim Hooken wird der Fuß nicht einfach gestellt, sondern zieht aktiv am Tritt, was hilft, den Körper beispielsweise in steilen Routen an der Wand zu halten. In Dächern kann dem Fuß sogar die Rolle einer dritten Hand zukommen, bei der es der Hook überhaupt erst möglich macht, weiterzuziehen. In anderen Situationen hilft ein Hook möglicherweise, einen eigentlich wackeligen Zug zu stabilisieren. Die Technik ist vielseitig einsetzbar, weshalb diejenigen, die gut hooken können, oft im Vorteil sind. Basis dafür ist die richtige Ausführung, ausreichend Kraft in den Beinen und eine gute Hüftbeweglichkeit. Der Fuß als Anker (Teil 1): Wie man Heel Hooks richtig legt weiterlesen