Kategorie-Archiv: Tipps

Bergzeit Mad Pad im Test: Gutes Pad für kleines Geld?

Wer am Fels bouldern will, tut gut daran, sich ein Crashpad anzuschaffen. Die mobilen Fallschutzmatten sorgen in der freien Wildbahn für angenehm weiche Landungen, selbst wenn der Boden mit Wurzeln und kleineren Steinen übersät ist. Das hat schon so manchen Boulderer vor blauen Flecken und lädierten Sprunggelenken bewahrt. Aber auch wenn die Anschaffung eines Pads lohnenswert ist, viele werden sich die Investition in Equipment aufgrund der Kosten zwei Mal überlegen – gerade, wenn nicht sicher ist, ob es bei einem kurzen Flirt mit dem Vertikalsport am Fels bleibt. Angebote wie das Bergzeit Mad Pad kommen da wie gerufen, den sie versprechen Sicherheit zu einem erschwinglichen Preis. Hier mein Testbericht zum günstigen Crashpad des Outdoor-Ausstatters. Bergzeit Mad Pad im Test: Gutes Pad für kleines Geld? weiterlesen

Flapper, Splits und Co: So heilen Fingerverletzungen vom Klettern schneller aus

Irgendwann erwischt es jeden. Ein unsauberer Zug, ein Versuch zu viel und die Haut an den Fingern ist weg. Plötzlich stellt sich die Frage: Wie geht es an diesem Klettertag weiter? Und was tue ich in der Folge, um die Heilung zu beschleunigen und mir beim nächsten Klettern nicht eine noch größere Verletzung zuzuziehen? Egal ob Flapper oder Riss – Blessuren der Haut an den Händen können von Kletterern immer auf ähnliche Art behandelt werden. Das dafür nötige Material findet sich in jedem Badezimmerschrank. Und im Rucksack der meisten Vertikalsportler. Flapper, Splits und Co: So heilen Fingerverletzungen vom Klettern schneller aus weiterlesen

Projektieren als Boulder-Anfänger: darauf solltest du achten

Den ersten Boulder des nächsten Schwierigkeitsgrads zu schaffen, ist zu Beginn der Kletterkarriere ein enormer Antrieb. Ebben die schnellen Erfolge der ersten Wochen langsam ab, kann der Versuch, in die nächste Farbe vorzustoßen, ein echter Kraftakt und eine Geduldsprobe werden, weil es erstmals mehrere Sessions dauern kann, bis man den ersehnten Erfolg verbuchen darf. Ein abgeschlossenes Projekt wiegt deshalb doppelt. Aber gerade am Anfang hat das Projektieren auch eine Reihe von Nachteilen, weshalb man sich die investierte Zeit gut einteilen sollte. Projektieren als Boulder-Anfänger: darauf solltest du achten weiterlesen

Mantle-Technik: Wie du Aussteigsprobleme knacken kannst

Hochkommen ist beim Klettern hin und wieder nur die halbe Miete. Hat man einmal den Ausstieg eines Boulders erreicht, fangen die Probleme manchmal erst an – zum Beispiel, weil der Schrauber oder Mutter Natur vergessen hat, freundliche Ausstiegshenkel anzubringen. Häufig ist die Lösung für solche Probleme ein Mantle-Zug. Das erfordert gelegentlich ein wenig Nervenstärke, in jedem Fall aber die richtige Technik. Mantle-Technik: Wie du Aussteigsprobleme knacken kannst weiterlesen

Kletternde Eltern: Wenn aus zwei drei werden

Die Kletterwelt wächst seit Jahren beständig. Das merkt man nicht nur an den regelmäßigen Eröffnungen neuer Hallen, sondern auch am immer größer werdenden Informationsangebot. Trainingsratgeber, Führer für Gebiete und sogar Webseiten, die Betas von Hallenbouldern veröffentlichen, bieten Wissbegieren ihre Dienste an. Mein Gefühl ist allerdings, dass ein Thema ein wenig hinten runterfällt: Was passiert, wenn aus einem kletternden Pärchen kletternde Eltern werden? Meine Freundin und ich erleben dieses Abenteuer gerade selbst und haben uns deshalb entschieden unsere bisherigen Erfahrungen in einer Artikelserie mit euch zu teilen. Kletternde Eltern: Wenn aus zwei drei werden weiterlesen

Als Fortgeschrittener besser klettern: der Faktor Kraft

In Gesprächen mit Kletterern, die nach den schnellen Erfolgen der Anfangsphase zum ersten Mal erleben, dass es nicht immer so zügig vorangehen wird, taucht mit schöner Regelmäßigkeit eine Frage auf: Wie werde ich stärker? Vor allem den lieben Fingern möchte man gern etwas Gutes tun, um leichter mit den immer schlechter werdenden Griffen zurechtzukommen. An denen kann man sich ja aus Kraftmangel nicht mehr halten und landet deshalb immer häufiger auf der Matte. Leider ist die Realität meistens ein klein wenig komplizierter. Als Fortgeschrittener besser klettern: der Faktor Kraft weiterlesen

Modern Style: Tipps für Boulder im Parkour-Stil

Indoor-Bouldern hat in den letzten Jahren eine deutliche Wandlung erfahren. Imitierten die Probleme an künstlichen Wänden in den ersten Jahren noch das Klettern am Fels, hat sich mittlerweile beinahe so etwas wie eine eigene Sportart entwickelt. Ursache ist der zunehmende Einfluss des Parkour, der von den großen Wettkämpfen seinen Weg in die kommerziellen Hallen gefunden hat. Wer heute stark sein will, muss sich längst nicht mehr nur gut festhalten können. Modern Style: Tipps für Boulder im Parkour-Stil weiterlesen

Die offene Tür: Was tun, wenn der Körper aus der Wand kippt?

Jeder Kletterer kennt diese Situation: Man hat sich mühselig in eine Position vorgearbeitet und plötzlich das Gefühl, in einer Sackgasse gelandet zu sein. Anstatt bequem zum nächsten Griff ziehen zu können, lässt sich die Hand partout nicht lösen. Der Versuch – das verrät schon das wackelige Gefühl – würde mit dem Herausdrehen aus der Wand quittiert werden. Dieses Phänomen ist auch als offene Tür bekannt und resultiert aus einer ungünstigen Kombination aus Griffen, Tritten und dem Körperschwerpunkt. Es gibt jedoch Wege, mit diesem Problem fertig zu werden. Die offene Tür: Was tun, wenn der Körper aus der Wand kippt? weiterlesen

Routen- und Boulderlesen: Taktiken zum Entschlüsseln des Bewegungslabyrinths

Boulder sind keine Leitern. Das ist eine der ersten Erkenntnisse, die sich einstellt, sobald man die Wohlfühlzone der Kletterprobleme für absolute Neulinge verlässt, die es in nahezu jeder Halle gibt. Ab diesem Punkt wartet eine Welt immer komplexerer Bewegungen darauf, erkundet zu werden. Vom einfachen Links-rechts-links-rechts-Schema muss man sich da verabschieden. Routen lesen zu können, ist deshalb eine der wichtigsten Fähigkeiten im Klettersport. Vor allem, wenn es irgendwann nicht mehr reicht, nach zig Versuchen zum Top zu kommen, sondern wenn neue Probleme möglichst im Flash fallen sollen. Routen- und Boulderlesen: Taktiken zum Entschlüsseln des Bewegungslabyrinths weiterlesen

Training zu hause: das Griffbrett/Campusboard Marke Eigenbau

Wer schon einmal darüber nachgedacht hat, ein paar Fitnessutensilien für die Wohnung anzuschaffen, kennt das Problem vermutlich: Wohin mit der Klimmzugstange oder dem Griffbrett? Da wird klopfend die Wände abgelaufen, um herauszufinden, wo solides Mauerwerk und Gipskarton sich trennen. Läuft es blöd, findet sich kein geeigneter Platz. Weil das auch bei mir der Fall war, habe ich mich entschieden, für ein paar Euro Holz zu kaufen, die Stichsäge und Bohrmaschine in die Hand zu nehmen und mir eine DIY-Lösung zu bauen. Herausgekommen ist ein kleines, freistehendes Campusboard – perfekt für Wohnungen, in denen man nicht mehr als Bilder an die Wand hängen kann. Training zu hause: das Griffbrett/Campusboard Marke Eigenbau weiterlesen