Kategorie-Archiv: Tipps

Wie sich Fingerverletzungen beim Bouldern vermeiden lassen

Wer klettern möchte, braucht gesunde Finger. Dass es ohne nicht geht, lernt man spätestens, wenn einmal eine Kapsel oder eines der Ringbänder zieht und sich die Griffe nicht mehr wie gewohnt halten lassen. Schmerzen verderben selbst dem größten Liebhaber des Vertikalsports die Freude. Neben Problemen wie dem Golfer- oder Tennisellenbogen gehören Fingerverletzungen zu den häufigsten Ärgernissen. Gut 20 Prozent der Kletterer haben mindestens einmal in ihrer sportlichen Karriere mit Entzündungen, An- oder vollständigen Rissen von Sehnen oder Bändern in den Fingern zu kämpfen. In vielen Fällen hat das auch mit schlechten Gewohnheiten zu tun. Wie sich Fingerverletzungen beim Bouldern vermeiden lassen weiterlesen

Verletzungen beim Bouldern vermeiden – Was Einsteiger beachten müssen

Wer mit einem Sport beginnt, der mit ungewohnten Belastungen und Bewegungen aufwartet, kann sich verletzten. Das gilt für Fußball oder Parkour genauso wie für das Bouldern. Die Bandbreite reicht dabei von Kratzern an der Oberfläche bis zu ernsthafteren Problemen mit Sehnen, Bändern, Gelenken oder Knochenbrüchen. Manche Boulderkarriere hat deshalb schon ihr Ende genommen, bevor sie wirklich beginnen konnte. Natürlich ist das die absolute Ausnahme. Will man kein unnötiges Risiko eingehen, kann ein wenig Vorbeugung jedoch nicht schaden. Deshalb möchte ich in diesem Artikel fünf Dinge aufzeigen, auf die du als Anfänger, aber auch als fortgeschrittener Kletterer achten solltest, um dauerhaft fit zu bleiben. Verletzungen beim Bouldern vermeiden – Was Einsteiger beachten müssen weiterlesen

Wie läuft eigentlich ein offener Boulder-Wettkampf ab?

Wenn der Spätherbst die Temperaturen Richtung null sinken lässt und Sonnenstunden zu einem spärlichen Gut werden, ist für die meisten Boulderer die Outdoor-Saison beendet. Zeit also, sich wieder der Halle zuzuwenden. Langweilig wird es in der Szene deshalb aber nicht. Weil die kalten Monate überall in der Republik für Jedermanns-Wettkämpfe genutzt werden, können ambitionierte Kletterer auch weiterhin in geselliger Runde schwere Probleme beackern. Das ist selbst dann lohnenswert, wenn man nicht zur lokalen Elite gehört oder das Bouldern gerade erst für sich entdeckt hat. Was hinter den Jedermanns-Wettkämpfen steckt, was dich erwartet und ob sich der Besuch für dich lohnt, verrät dir der folgende Artikel. Wie läuft eigentlich ein offener Boulder-Wettkampf ab? weiterlesen

Der Fuß als Anker (Teil 2): Mehr Kraft und Beweglichkeit für Heel-Hooks

Heel-Hooks entsprechen nicht gerade einem Bewegungsmuster, welches wir im Alltag häufiger einsetzen müssen. Dass wir etwas mit der Ferse zu uns heranziehen oder festhalten, ist eigentlich die absolute Ausnahme. Deshalb sollte es keine Überraschung sein, wenn die beim Hooken geforderte Muskulatur anfangs ihre Schwierigkeiten mit der neuen Bewegung hat. Zur Stärkung helfen natürlich allgemeine Kräftigungsübungen wie Kniebeugen oder Ausfallschritte. Man kann allerdings auch etwas spezifischer trainieren. Nötig wird das insbesondere dann, wenn neben der Kraft auch mangelnde Beweglichkeit sicheren Hooks im Weg steht. Der Fuß als Anker (Teil 2): Mehr Kraft und Beweglichkeit für Heel-Hooks weiterlesen

Der Fuß als Anker (Teil 1): Wie man Heel Hooks richtig legt

Hooks, insbesondere Heel-Hooks, zählen zu den zentralen Techniken des Boulderns. Sie zu beherrschen wird bei dieser Spielart des Kletterns bereits deutlich früher wichtig, als es am Seil der Fall ist. Beim Hooken wird der Fuß nicht einfach gestellt, sondern zieht aktiv am Tritt, was hilft, den Körper beispielsweise in steilen Routen an der Wand zu halten. In Dächern kann dem Fuß sogar die Rolle einer dritten Hand zukommen, bei der es der Hook überhaupt erst möglich macht, weiterzuziehen. In anderen Situationen hilft ein Hook möglicherweise, einen eigentlich wackeligen Zug zu stabilisieren. Die Technik ist vielseitig einsetzbar, weshalb diejenigen, die gut hooken können, oft im Vorteil sind. Basis dafür ist die richtige Ausführung, ausreichend Kraft in den Beinen und eine gute Hüftbeweglichkeit. Der Fuß als Anker (Teil 1): Wie man Heel Hooks richtig legt weiterlesen

Simond Vertika: Der Vuarde Tech-Nachfolger im Praxistest

simond-vertika-closeMit dem Vuarde Tech Slipper hat Simond einen günstigen Kletterschuh auf den Markt gebracht, der mich überraschen und weitestgehend überzeugen konnte, obwohl er zu einem Bruchteil des Preises normaler Performance-Schuhe zu haben ist. Leider wurde die Serie schon kurz nach meinem Erstkontakt und der Veröffentlichung meines Tests eingestellt, ohne dass ich mir – sehr zu meinem Bedauern – einen passenden Ersatztreter besorgen konnte. Umso größer war allerdings die Freude, als im Online-Shop des Simond-Vertriebspartners Decathlon die neue Vertika-Serie auftauchte. Ähnlicher Preis, bekannter Schnitt, leicht verändertes Design. Da habe ich mich nicht lange bitten lassen. Simond Vertika: Der Vuarde Tech-Nachfolger im Praxistest weiterlesen

Kletterzubehör: Welches Chalk darf es sein?

Chalk BoulderbagChalk ist Kletterers Liebling. Sieht man von einigen Gebieten wie dem Elbsandsteingebirge ab, wo das weiße Pulver aus Naturschutz- und kletterethischen Gründen nicht verwendet werden darf, hat sich es sich in den letzten Jahrzehnten zu einem Standardhilfsmittel im Vertikalsport entwickelt. Richtig eingesetzt trocknet es den Handschweiß, verbessert so die Reibung und erleichtert es folglich, auch kleine Griffe sicher zu halten. Da das immer mehr Menschen wollen, ist mit der größeren Nachfrage auch das Angebot angewachsen. Für Einsteiger ist es so nicht immer leicht, das richtige Produkt zu finden. Kletterzubehör: Welches Chalk darf es sein? weiterlesen

Bouldern in Kjugekull – Mein Fazit

Kjugekull bouldern Dick & DuckUnser zweiwöchiger Ausflug nach Schweden ist inzwischen fast genauso lange vorbei, wirkt aber noch immer nach. Landschaft, Menschen und die Kletterei haben definitiv Lust auf mehr gemacht. Dass wir im nächsten Sommer Kjugekull (und möglicherweise ein anderes schwedisches Bouldergebiet) ansteuern, ist quasi schon jetzt in Stein gemeißelt. Zeit also, ein kleines Fazit zu ziehen und all jenen ein paar Tipps mitzugeben, die ebenfalls über einen Besuch in Kjugekull nachdenken. Bouldern in Kjugekull – Mein Fazit weiterlesen

Bouldern in Kjugekull – Die erste Woche

Kjugekull bouldern Kluvna stenenKnapp eine Woche Boulderei an schwedischem Granit liegt mittlerweile hinter uns. Dabei haben sich zwei Dinge ganz klar gezeigt: Zum einen sind die Bewertungen in Kjugekull zum Teil wirklich knackig, zum anderen muss man sehr schonend mit der Ressource Haut umgehen. Wer abrutscht, darf, will danach aber möglicherweise eine Weile nicht noch mal. Die Qualität der Probleme macht die Aggressivität des Gesteins jedoch in jedem Fall wett. Bouldern in Kjugekull – Die erste Woche weiterlesen

Bouldern in Kjugekull – Der erste Eindruck

Kjugekull SchildIm Boulderurlaub hat es uns die letzten Jahre stets gen Westen verschlagen. Da Fontainebleau im Juli etwas zu warm ist und man ja nicht alle paar Monate an den gleichen Felsen herumturnen muss, wollten wir diesen Sommer ein neues Ziel ansteuern. Gesucht wurden schöne Landschaften, massig Fels, ein paar Bademöglichkeiten für zu warme Tage und ein interessantes Flair – eine Beschreibung, die ziemlich gut auf Skandinavien passt. Ein paar Google-Suchen und Youtube-Videos später war klar: Es geht nach Kjugekull. Bouldern in Kjugekull – Der erste Eindruck weiterlesen