Techniktraining: Mit dem Farbenspiel zur besseren Klettertechnik

Anfänger sollen viele Klettermeter sammeln, wenn sie schnelle Fortschritte machen wollen. Das ist ein Tipp, den du sicher schon an verschiedenen Stellen gehört oder gelesen hast. Was gern vergessen wird: Damit sich das Training lohnt, muss nicht nur viel, sondern auch abwechslungsreich geklettert werden. Nur so kann man das große Bewegungsrepertoire aufbauen, das gute Kletterer ausmacht. Eine Übung, die genau darauf abzielt, ist das Farbenspiel. Techniktraining: Mit dem Farbenspiel zur besseren Klettertechnik weiterlesen

Kletterfrust: Warum Klettergrade keine (große) Rolle spielen und den Ärger nicht wert sind

Die Bewertung der Schwierigkeit von Bouldern führt immer wieder zu Diskussionen. Was dem einen leicht fällt, findet der andere unmenschlich schwer und ist deshalb fest davon überzeugt, das Boulder ABC nicht Grad XYZ sein kann. Kommt es hart auf hart, können solche Situationen für richtig schlechte Stimmung sorgen. Stellt sich die Frage: Ist eine Zahl (oder eine Farbe) so viel Aufregung wirklich wert? Kletterfrust: Warum Klettergrade keine (große) Rolle spielen und den Ärger nicht wert sind weiterlesen

Klimmzugtraining fürs Bouldern: Der schnelle Weg zu mehr Kraft in der Vertikalen

Hast du das Bouldern gerade erst für dich entdeckt, solltest du deine Konzentration darauf legen, dich mit den Bewegungen vertraut zu machen. Die ersten Monate sind größtenteils dafür reserviert, eine saubere Technik zu erlernen und Routine darin zu entwickeln, sich in zwei oder drei Meter Höhe zu bewegen. Der Faktor Kraft spielt erst später eine zunehmende Rolle. Das heißt jedoch nicht, dass du komplett auf ergänzendes Training verzichten musst. Klimmzüge sind eine tolle Übung, um das Fundament für schnelle Fortschritte beim Bouldern zu legen. Klimmzugtraining fürs Bouldern: Der schnelle Weg zu mehr Kraft in der Vertikalen weiterlesen

Boulderwissen: Wie geht ein korrekter Start?

Beim Einstieg in einen Boulder kann es schon mal zu Verwirrungen kommen – auch deshalb, weil unterschiedliche Meinungen darüber kursieren, was eigentlich ein legitimer Start ist. Dazu kommt, dass die modernen Probleme in den Hallen längst nicht immer mit einem einfachen Steh- oder Sitzstart beginnen. Wenn ein Start angelaufen oder angesprungen werden muss, kann das bei neuen Boulderern wie alten Hasen für Verwunderung sorgen. Ganz so kompliziert ist es dann aber doch nicht. Boulderwissen: Wie geht ein korrekter Start? weiterlesen

Kraftfrage: Machen dich Klimmzüge zum besseren Boulderer?

Vor Jahren, als ich selbst gerade erst mit dem Bouldern begonnen hatte, wurde mir von jemanden erzählt, Kraft sei beim Klettern völlig überbewertet. Demnach würden selbst manche Spitzenkletterer Schwierigkeiten haben, mehr als eine Handvoll Klimmzüge zu machen. Trotzdem wären sie in der Lage, die schwersten Routen der Welt zu klettern. Damals war ich beeindruckt, stellte mir aber auch die Frage, ob da wirklich etwas dran ist. Kann man tatsächlich schwer klettern, ohne körperlich überdurchschnittlich stark zu sein? Kraftfrage: Machen dich Klimmzüge zum besseren Boulderer? weiterlesen

Ostaš und Bor – Bouldern an tschechischem Sandstein

Dieses Jahr ging unser österlicher Bouldertrip erstmals seit Langem nicht nach Fontainebleau. Dort ist es um diese Zeit ohnehin so voll, dass Unterkünfte nur Monate im Voraus erhältlich, Campingplätze dicht belegt und sogar unbekanntere Spots rege frequentiert sind. Bei der Suche nach guten Alternativen wanderte unser Blick Richtung Osten. Tschechien ist in dieser Hinsicht vielleicht etwas weniger bekannt, hat mit Petrohrad oder Sněžník aber durchaus Gebiete im Angebot, die auch jenseits der Landesgrenze Beachtung gefunden haben. Ostaš und Bor sind hingegen eher Geheimtipps, bei denen man schon etwas suchen muss, um überhaupt von ihrer Existenz zu erfahren. Nach einer Woche in der Region Náchod kann ich jedoch sagen, dass man sich deshalb keinesfalls von einem Trip an die tschechisch-polnische Grenze abhalten lassen sollte. Ostaš und Bor – Bouldern an tschechischem Sandstein weiterlesen

Erfolgreich projektieren: Strategien zum Knacken harter Boulder-Nüsse

Die spannendsten und lohnendsten Probleme sind beim Bouldern oft die, die man sich erarbeiten muss. Marschiert man einen Boulder quasi im Vorbeiflug nach oben, kann das zwar auch für Hochstimmung sorgen, mit der erfolgreichen Begehung eines Projekts, in welches man Stunden und manchmal sogar Tage investiert hat, lässt sich das aber nicht vergleichen. Umgekehrt ist es natürlich enorm frustrierend, wenn sich all die Arbeit nicht auszahlt. Ein paar taktische Kniffe können helfen, damit das nicht zu oft der Fall ist. Erfolgreich projektieren: Strategien zum Knacken harter Boulder-Nüsse weiterlesen

Chasin‘ the Rubbush: Freiwilliges Reinemachen in Fontainebleau startet in Runde 7

Mit dem Osterwochenende erlebt Fontainebleau beinahe schon traditionell einen massiven Besucheransturm. Rund 10.000 Kletterer und Wanderer strömen in diesen Tagen in den Wald südlich von Paris, um die zahllosen Boulder zu beackern oder einfach nur die Natur zu genießen. An dieser geht das Treiben leider nicht immer spurlos vorbei, weshalb Black Diamond seit mittlerweile sieben Jahren Clean-up-days veranstaltet. Chasin‘ the Rubbush: Freiwilliges Reinemachen in Fontainebleau startet in Runde 7 weiterlesen

Der Fuß als Anker (Teil 4): Mehr Kraft und Beweglichkeit für Toe-Hooks

Im letzten Artikel dieser Serie habe ich den Toe-Hook näher vorgestellt. Darin ist auch zu lesen, dass diese Variante des Fußeinsatzes nicht nur etwas mehr Übung braucht als der Heel-Hook, sondern auch stärker von der spezifischen Kraft und Beweglichkeit abhängt. Wer den Toe-Hook erlernen will, ist also gut beraten, an mehreren Baustellen zu arbeiten. Wie das mit einfachen Mitteln möglich ist, soll der vierte Artikel der Hook-Serie klären. Der Fuß als Anker (Teil 4): Mehr Kraft und Beweglichkeit für Toe-Hooks weiterlesen

Der Fuß als Anker (Teil 3): Toe Hooks – wenn die Zehen ziehen sollen

Reden Boulderer von Hooks sind damit in der Regel Heel-Hooks gemeint. Das mag daran liegen, dass es – wenn auch nicht alltäglich – zumindest intuitiv ist, die Ferse hinter einem Griff zu verhaken und sich dann mit dem Bein zur Wand zu ziehen. Heel-Hooks sind aber nur eine von zwei möglichen Hook-Techniken. Beim Klettern wirst du immer wieder auf Züge treffen, bei denen du dich zwar mit den Füßen festhalten musst, die notwendige Struktur für den Fersenklemmer aber fehlt oder die Körperposition diesen unmöglich macht. Dann ist es der Toe-Hook, der dich der Lösung des Problems näher bringt. Der Fuß als Anker (Teil 3): Toe Hooks – wenn die Zehen ziehen sollen weiterlesen