Schuhkauf: Müssen Kletterschuhe weh tun?

Vor knapp zehn Jahren habe ich das erste Mal einen Fuß in eine Kletterhalle gesetzt und war nach leichten Startschwierigkeiten angefixt. Das erste Reinschnuppern genügte, um zu wissen: Davon will ich unbedingt mehr – auch wenn mir danach die Hände brannten und ich am nächsten Tag noch immer platt war. So folgte Besuch auf Besuch und irgendwann der Gedanke, dass eigenes Equipment eine feine Sache wäre, Schuhe zum Beispiel. Ahnung davon, wie man einen passenden Kletterschuh findet, hatte ich natürlich keine. Also musste ich mich auf die Tipps der erfahreneren Kletterkollegen verlassen. Einer davon hält sich bis heute tapfer. „Ein Kletterschuh darf ruhig weh tun.“ Schuhkauf: Müssen Kletterschuhe weh tun? weiterlesen

Unfallstatistik 2018: Zahl der Unfälle beim Bouldern leicht gesunken

Seit vier Jahren gibt der Deutsche Alpenverein (DAV) in Zusammenarbeit mit dem Kletterhallenverband (KLEVER) eine Unfallstatistik für die deutschen Kletterhallen heraus. Jüngst ist die Auswertung der Unfälle für 2018 erschienen. Erfreulich: Trotz des Booms des Klettersports ist die Zahl der schweren Unfälle leicht gesunken. Weniger schön: In den meisten Fällen sind es Boulderer, die nach einem Zwischenfall auf einen Krankenwagen angewiesen sind. Unfallstatistik 2018: Zahl der Unfälle beim Bouldern leicht gesunken weiterlesen

Besser klettern als Fortgeschrittener: Die Jagd nach dem Grad

Schwierigkeitsgrade sind für Kletterer eines der wichtigsten Instrumente, um herauszufinden, wo sie stehen. Den nächsthöheren Grad zu knacken, ist deshalb ein Wunsch, den eigentlich jeder leistungsorientierte Vertikalsportler verfolgt. Auch wenn das verständlich ist, birgt diese Einstellung auch ein Risiko. Es klingt paradox, aber wer immer nur nominell schwer klettern will, läuft Gefahr als Kletterer stehen zu bleiben und die eigenen Ziele sogar trotz intensiven Trainings zu verfehlen. Besser klettern als Fortgeschrittener: Die Jagd nach dem Grad weiterlesen

Bergzeit Mad Pad im Test: Gutes Pad für kleines Geld?

Wer am Fels bouldern will, tut gut daran, sich ein Crashpad anzuschaffen. Die mobilen Fallschutzmatten sorgen in der freien Wildbahn für angenehm weiche Landungen, selbst wenn der Boden mit Wurzeln und kleineren Steinen übersät ist. Das hat schon so manchen Boulderer vor blauen Flecken und lädierten Sprunggelenken bewahrt. Aber auch wenn die Anschaffung eines Pads lohnenswert ist, viele werden sich die Investition in Equipment aufgrund der Kosten zwei Mal überlegen – gerade, wenn nicht sicher ist, ob es bei einem kurzen Flirt mit dem Vertikalsport am Fels bleibt. Angebote wie das Bergzeit Mad Pad kommen da wie gerufen, den sie versprechen Sicherheit zu einem erschwinglichen Preis. Hier mein Testbericht zum günstigen Crashpad des Outdoor-Ausstatters. Bergzeit Mad Pad im Test: Gutes Pad für kleines Geld? weiterlesen

Flapper, Splits und Co: So heilen Fingerverletzungen vom Klettern schneller aus

Irgendwann erwischt es jeden. Ein unsauberer Zug, ein Versuch zu viel und die Haut an den Fingern ist weg. Plötzlich stellt sich die Frage: Wie geht es an diesem Klettertag weiter? Und was tue ich in der Folge, um die Heilung zu beschleunigen und mir beim nächsten Klettern nicht eine noch größere Verletzung zuzuziehen? Egal ob Flapper oder Riss – Blessuren der Haut an den Händen können von Kletterern immer auf ähnliche Art behandelt werden. Das dafür nötige Material findet sich in jedem Badezimmerschrank. Und im Rucksack der meisten Vertikalsportler. Flapper, Splits und Co: So heilen Fingerverletzungen vom Klettern schneller aus weiterlesen

Projektieren als Boulder-Anfänger: darauf solltest du achten

Den ersten Boulder des nächsten Schwierigkeitsgrads zu schaffen, ist zu Beginn der Kletterkarriere ein enormer Antrieb. Ebben die schnellen Erfolge der ersten Wochen langsam ab, kann der Versuch, in die nächste Farbe vorzustoßen, ein echter Kraftakt und eine Geduldsprobe werden, weil es erstmals mehrere Sessions dauern kann, bis man den ersehnten Erfolg verbuchen darf. Ein abgeschlossenes Projekt wiegt deshalb doppelt. Aber gerade am Anfang hat das Projektieren auch eine Reihe von Nachteilen, weshalb man sich die investierte Zeit gut einteilen sollte. Projektieren als Boulder-Anfänger: darauf solltest du achten weiterlesen

Mantle-Technik: Wie du Aussteigsprobleme knacken kannst

Hochkommen ist beim Klettern hin und wieder nur die halbe Miete. Hat man einmal den Ausstieg eines Boulders erreicht, fangen die Probleme manchmal erst an – zum Beispiel, weil der Schrauber oder Mutter Natur vergessen hat, freundliche Ausstiegshenkel anzubringen. Häufig ist die Lösung für solche Probleme ein Mantle-Zug. Das erfordert gelegentlich ein wenig Nervenstärke, in jedem Fall aber die richtige Technik. Mantle-Technik: Wie du Aussteigsprobleme knacken kannst weiterlesen

Kletternde Eltern: Wenn aus zwei drei werden

Die Kletterwelt wächst seit Jahren beständig. Das merkt man nicht nur an den regelmäßigen Eröffnungen neuer Hallen, sondern auch am immer größer werdenden Informationsangebot. Trainingsratgeber, Führer für Gebiete und sogar Webseiten, die Betas von Hallenbouldern veröffentlichen, bieten Wissbegieren ihre Dienste an. Mein Gefühl ist allerdings, dass ein Thema ein wenig hinten runterfällt: Was passiert, wenn aus einem kletternden Pärchen kletternde Eltern werden? Meine Freundin und ich erleben dieses Abenteuer gerade selbst und haben uns deshalb entschieden unsere bisherigen Erfahrungen in einer Artikelserie mit euch zu teilen. Kletternde Eltern: Wenn aus zwei drei werden weiterlesen

Als Fortgeschrittener besser klettern: der Faktor Kraft

In Gesprächen mit Kletterern, die nach den schnellen Erfolgen der Anfangsphase zum ersten Mal erleben, dass es nicht immer so zügig vorangehen wird, taucht mit schöner Regelmäßigkeit eine Frage auf: Wie werde ich stärker? Vor allem den lieben Fingern möchte man gern etwas Gutes tun, um leichter mit den immer schlechter werdenden Griffen zurechtzukommen. An denen kann man sich ja aus Kraftmangel nicht mehr halten und landet deshalb immer häufiger auf der Matte. Leider ist die Realität meistens ein klein wenig komplizierter. Als Fortgeschrittener besser klettern: der Faktor Kraft weiterlesen

Modern Style: Tipps für Boulder im Parkour-Stil

Indoor-Bouldern hat in den letzten Jahren eine deutliche Wandlung erfahren. Imitierten die Probleme an künstlichen Wänden in den ersten Jahren noch das Klettern am Fels, hat sich mittlerweile beinahe so etwas wie eine eigene Sportart entwickelt. Ursache ist der zunehmende Einfluss des Parkour, der von den großen Wettkämpfen seinen Weg in die kommerziellen Hallen gefunden hat. Wer heute stark sein will, muss sich längst nicht mehr nur gut festhalten können. Modern Style: Tipps für Boulder im Parkour-Stil weiterlesen