Bewegungsrätsel entschlüsseln: Die W-Fragen der Körperpositionierung

Manche Boulder sieht man und weiß direkt, wie sie funktionieren. Bei anderen erschließt nicht jeder Zug auf den ersten Blick, beziehungsweise auf den ersten Versuch. Manchmal gibt es Probleme, die scheinbar gar nichts preisgeben oder mehrere Optionen lassen, zwischen denen es zu entscheiden schwer fällt. Wenn du mit so einem Boulder kämpfst und sicher bist, nicht an der Kraft zu scheitern, dann ist es Zeit, in den Analysemodus zu gehen. Denn wohlmöglich ist es deine Körperpositionierung an der Wand, die dir beim Durchstiegsversuch Schwierigkeiten macht. Bewegungsrätsel entschlüsseln: Die W-Fragen der Körperpositionierung weiterlesen

Bouldern: Wie gefährlich ist der Trendsport?

Fast fünf Meter hohe Wände und darunter nur eine Matte – kann das wirklich sicher sein? Viele, die das erste Mal eine Kletterhalle betreten und den Boulderbereich sehen, fragen sich, wie gefährlich Bouldern ist. Macht der Trendsport fit oder ist er eher ein Garant für die nächste Sportverletzung? Leider lassen sich diese Fragen nicht mit einem simplen Ja oder Nein beantworten. Denn wie risikoreich das Klettern in Absprunghöhe ist, hängt stark davon ab, wer dort an die Wand geht. Mit dem richtigen Verhalten sind Unfälle gut vermeidbar. Bouldern: Wie gefährlich ist der Trendsport? weiterlesen

Geheimtipp für starke Finger? Was das Training am Campusboard wirklich bringt

In fast allen Kletterhallen hat es mittlerweile einen Platz gefunden und ist aufgrund seiner Größe nicht zu übersehen. Das Campusboard gehört seit Jahrzehnten zu den beliebtesten Trainingstools ambitionierter Kletterer. Aber auch absolute Einsteiger fühlen sich manchmal magisch angezogen und wollen ihre Kraft austesten. Gleichzeitig wissen die Wenigsten, was und wie man hier eigentlich am besten trainiert. Klar scheint nur zu sein, dass das Board für starke Finger sorgt. Aber schon das ist nur zum Teil richtig. Stimmen die Methoden, lässt sich viel mehr aus dem Training herausholen. Stimmen sie nicht, kann es schmerzhaft werden. Geheimtipp für starke Finger? Was das Training am Campusboard wirklich bringt weiterlesen

Die neue Beliebtheit des Outdoor-Boulderns: Wie du Spots und dich selbst gesund hältst

Auch wenn sich der Frühling in 2021 von seiner nasskalten Seite gezeigt hat, steht eines außer Frage: Die Temperaturen steigen und die Outdoor-Klettersaison steht in den Startlöchern. 2021 könnte in diesem Bereich einen Rekord bereithalten. Weil die Kletterhallen aufgrund der Corona-Maßnahmen lange geschlossen waren, hat es viele Hallenkletterer erstmals oder häufiger nach draußen gezogen. Selbst eigentlich wenig frequentierte Spots sind mittlerweile gut besucht, was Probleme mit sich bringen kann. Deshalb ist es wichtig darüber zu reden, worauf es am Fels zu achten gilt, um die Gebiete vor Schaden zu bewahren. Aber auch, um Unfälle zu vermeiden, die auf Unerfahrenheit zurückzuführen sind. Denn deren Zahl könnte in der jetzigen Situation steigen. Die neue Beliebtheit des Outdoor-Boulderns: Wie du Spots und dich selbst gesund hältst weiterlesen

Wundermittel für die Fingerkraft? Was hinter Emil Abrahamssons 30-Tage-Programm steckt

Auf Youtube hat jüngst ein Trainingsvideo hohe Wellen geschlagen. Der schwedische Boulderer und Videoproduzent Emil Abrahamsson stellt darin einen Plan vor, der ihm in nur vier Wochen massive Zuwächse bei der Fingerkraft beschert hat. Der Clou dabei: Seine Herangehensweise ist weder zeitaufwendig noch sonderlich anstrengend, dafür kann er besonders häufig trainieren. Hat Abrahamsson den heiligen Gral des Klettertrainings entdeckt? Oder steckt doch etwas ganz anderes dahinter? Wundermittel für die Fingerkraft? Was hinter Emil Abrahamssons 30-Tage-Programm steckt weiterlesen

Fit nach der Pause III: Wie Profis die Hallenschließung überstehen können

Erfahrene Kletterer mit hohem Leistungsanspruch gehen aktuell durch eine schwierige Phase. Zum einen fällt es schwer, sich damit zu arrangieren, dass man dank der Hallenschließungen auf einen zentralen Bestandteil des Alltags teilweise oder ganz verzichten muss. Zum anderen steht man vor der Herausforderung, Wege zu finden, anderweitig in Form zu bleiben, wenn es nach der langen Kletterpause kein böses Erwachen geben soll. Zuletzt dürfte sich vielen permanent die Frage aufdrängen, ob es überhaupt möglich ist, die Form zu halten. Garantien dafür gibt es leider nicht. Fakt ist aber, dass man es ein gutes Stück selbst in der Hand hat, wie der Neustart ins Klettern verläuft. Fit nach der Pause III: Wie Profis die Hallenschließung überstehen können weiterlesen

Fit nach der Pause II: Wie fortgeschrittene Kletterer die Hallenschließung überstehen können

Anfang November hieß es „Schotten dicht“ für deutsche Kletterhallen. Steigende Infektionszahlen veranlassten die Entscheider dazu, Teile der Wirtschaft in die Winterpause zu schicken. Wann die Hallen wieder öffnen, steht aktuell in den Sternen. Kletterer aller Leistungsklassen suchen deshalb nach Möglichkeiten, sich auch ohne die üblichen Sessions an buntem Plastik in Form zu halten. Wie genau das funktionieren kann, hängt davon ab, welche Möglichkeiten man zur Verfügung hat und wo man vor dem Lockdown stand. Für Fortgeschrittene mit wenigstens einem Jahr Klettererfahrung kann die Pause sich sogar als Chance entpuppen. Fit nach der Pause II: Wie fortgeschrittene Kletterer die Hallenschließung überstehen können weiterlesen

Fit nach der Pause I: Wie Klettereinsteiger im Lockdown trainieren können

Dass man ein paar Tage nicht zum Klettern gehen kann, kommt immer mal wieder vor. Ein paar Wochen sind denkbar, aber unüblich. Die aktuelle Situation, in der die Hallen über Monate geschlossen sind, gab es so in den letzten Jahrzehnten noch nie. Nun stellt sich natürlich die Frage, wie man als Kletterer in Form bleibt, um sich nach der Pause nicht aus einem tiefen Leistungsloch herauskämpfen zu müssen. Eine generelle Antwort darauf ist schwierig. Sie hängt von den eigenen Möglichkeiten und davon ab, wie lange du schon dabei bist. Weil die Herangehensweise bei Einsteigern, Fortgeschrittenen und „Profis“ verschieden ist, markiert dieser Artikel den Beginn einer Serie. Den Start macht das Training für Kletteranfänger. Fit nach der Pause I: Wie Klettereinsteiger im Lockdown trainieren können weiterlesen

Frei stehende Heimkletterwand bauen – mein Homeboard 2.0 im Detail erklärt

Im Frühjahr 2020 habe ich mich dazu entschieden, mein frei stehendes Campusboard in eine kleine Heimkletterwand umzubauen. Obwohl diese aus Platzgründen nicht breiter als einen Meter sein konnte, bot sie eine gute Möglichkeit, während der Hallenschließung fit zu bleiben. Auch über diese Zeit hinaus habe ich die Holzleisten und -sloper regelmäßig beackert und meine Finger so weiter auftrainieren können. Schon zu Beginn zeichnete sich jedoch ab, dass etwas mehr Bewegungsfreiheit den Spaßfaktor deutlich anheben würde. Die Idee, eine neue, größere Wand zu bauen, nahm immer mehr Form an. Mit dem zweiten Lockdown im Herbst war es an der Zeit, dieses Projekt anzugehen. Frei stehende Heimkletterwand bauen – mein Homeboard 2.0 im Detail erklärt weiterlesen

Auf Volumen aufschieben – Kletterstandards mit Fehlerpotenzial (Teil 3)

Beim Klettern in der Halle gab es in den letzten Jahren große Veränderungen. Während es noch vor einem Jahrzehnt stark an das Draußenerlebnis angelehnt war, hat sich mittlerweile ein Stil etabliert, der damit immer weniger gemeinsam hat. Dominierten früher mit zunehmender Schwierigkeit immer schlechtere Griffe, geht es heute deutlich dynamischer und koordinativer zu. Winzige Griffe und Tritte gibt es zwar immer noch, müssen sich die Wand aber mit riesigen Volumen teilen. Diese erlauben nicht nur explosivere Züge. Sie können auch abseits der Parkoureinflüsse einen enorm technischen Kletterstil abfordern, der vor allem von guter Fußarbeit und Gewichtsverlagerung lebt und manchmal ganz ohne Griffe im klassischen Sinn auskommt. Das daraus resultierende „Geschiebe“ fällt nicht jedem leicht. Einen Fehler sieht man besonders häufig. Auf Volumen aufschieben – Kletterstandards mit Fehlerpotenzial (Teil 3) weiterlesen