Alle Beiträge von ralf

Grundkurs Bouldern trifft Bin weg bouldern…

Auf unserer Fahrt nach Bleau im Herbst vergangenen Jahres haben wir mit unserer Tradition gebrochen, die Albenveröffentlichungen der vorherigen Monate durchlaufen zu lassen. Stattdessen füllten wir die Zeit mit Folgen des Kletterpodcasts „Bin weg bouldern“. Vor allem die Gespräche mit verschiedenen Routenbauern und Athleten wie Helene Wolf und Juliane Wurm waren ein mehr als adäquater Ersatz. Jetzt hatte ich das Glück, selbst mit Juliane Fritz, der Macherin des Podcasts, ins Gespräch zu kommen. Dabei traf Bin weg bouldern auf Grundkurs Bouldern. Grundkurs Bouldern trifft Bin weg bouldern… weiterlesen

Campusboarden: drei sichere Übungen für Klettereinsteiger

Auf manche Kletterneulinge wirkt das Campusboard wie ein Honigtopf auf Bienen. Die Leistenleitern wecken offensichtlich den Wunsch, die eigenen Kräfte unter Beweis zu stellen. Sich von Leiste zu Leiste schwingend geht es dann nach oben – mal mehr, mal weniger elegant. Das macht Spaß und sorgt für instagramtaugliche Momentaufnahmen. Was den wenigsten klar ist: Das Campusboard zählt zu den riskantesten Trainingsgeräten im Klettersport und ist für Klettereinsteiger eigentlich nicht unbedingt geeignet. Eigentlich. Campusboarden: drei sichere Übungen für Klettereinsteiger weiterlesen

Geheimtipp: Stark dank schlecht sitzender Kletterschuhe?

Die Untiefen des Internets bieten bekanntlich Raum für die verrücktesten Ideen. Manche sind genial und können die Art, wie wir bestimmte Dinge tun, völlig verändern. Andere sind kompletter Unfug, der besser nie das Licht der Öffentlichkeit erblickt hätte. Das Thema klettern bildet da natürlich keine Ausnahme. Bei meinen Recherchen bin ich vor ein paar Monaten über einen Forenbeitrag gestolpert, der dem Streitthema Kletterschuhe einen neuen Ansatz hinzufügt. Glaubt man dem Ersteller, brauchen Kletterschuhe nicht eng sein, nicht einmal passen. Im Gegenteil: Wer große Schuhe trägt, wird seiner Meinung nach schneller stark. Ohne Frage ein spannender Gedanke! Aber was ist dran? Geheimtipp: Stark dank schlecht sitzender Kletterschuhe? weiterlesen

Klettern mit Kind: Wie die Vaterschaft mein Training verbessert hat

Um besser zu verstehen, wie ich gestrickt bin, zum Start ins Thema eine kleine Anekdote: Als meine Freundin mir 2011 nach dem Studium eröffnete, dass sie eine Stelle in der Nähe von Chemnitz antreten könnte, war mein erster Gedanke nicht daran, Freunde und Familie zurückzulassen. Stattdessen steuerte ich sofort Google an, um herauszufinden, wie es um das Hallenangebot im Erzgebirgsvorland bestellt ist. Bouldern war damals mein neu entdecktes Lieblingsspielzeug und ich wollte es auf keinen Fall aufgeben. 150 Kilometer Distanz bedeuten nicht das Ende der sozialen Kontakte, wohl aber eines Hobbys, wenn man keine Möglichkeit mehr hat, es auszuüben. An dieser Einstellung hat sich bis heute wenig getan, weshalb größere Änderungen in meinem Leben immer die Frage aufwerfen, wie sich das mit dem Bouldern verträgt. Auch als unsere Tochter sich ankündigte, war das so. Klettern mit Kind: Wie die Vaterschaft mein Training verbessert hat weiterlesen

Ambitionierte Ziele erreichen: Wie du beim Bouldern über dich hinauswächst

Der Beginn des neuen Jahres ist traditionell die Zeit, in der man sich große Ziele für die kommenden Monate setzt. Die Klassiker sind beispielsweise, mit dem Rauchen aufzuhören, abzunehmen, mehr Sport zu treiben oder generell gesünder zu leben. Bei Kletterern fällt das vielleicht etwas sportspezifischer und man nimmt sich vor, einen unerreichten und bisher vielleicht auch unerreichbaren Grad zu knacken. Die Crux mit diesen guten Vorsätzen ist: Meistens bleiben sie nur ein frommer Wunsch, an den man schon nach wenigen Wochen keinen Gedanken mehr verschwendet. Das Problem ist allerdings nicht Disziplinlosigkeit oder von Anfang an zu viel gewollt zu haben. Es ist die falsche Herangehensweise, denn mit der richtigen Taktik lassen sich auch große (sportliche) Ziele erreichen.

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Routen lesen lernen: Die Sprache des Chalk

Anhand von Griff- und Trittkombinationen erkennen zu können, wie eine Klettersequenz funktioniert, bevor man sie probieren konnte, ist für alle Kletterer ein wichtiger Skill. Besonders in Wettkämpfen kommt das offensichtlich zum Tragen, wenn Flashs und Top den Unterschied bei der Platzierung machen. Aber auch im Hallenalltag ziehen wir Befriedigung daraus, möglichst viele Boulder im ersten Versuch klettern zu können. Ist das auch dein Ziel, erhöhen sich die Chancen natürlich, wenn du dir die Probleme genau anschaust und alle verfügbaren Informationen einbeziehst. Dabei kann das Chalk von vorherigen Begehungen eine zentrale Rolle spielen. Routen lesen lernen: Die Sprache des Chalk weiterlesen

Schuhkauf: Müssen Kletterschuhe weh tun?

Vor knapp zehn Jahren habe ich das erste Mal einen Fuß in eine Kletterhalle gesetzt und war nach leichten Startschwierigkeiten angefixt. Das erste Reinschnuppern genügte, um zu wissen: Davon will ich unbedingt mehr – auch wenn mir danach die Hände brannten und ich am nächsten Tag noch immer platt war. So folgte Besuch auf Besuch und irgendwann der Gedanke, dass eigenes Equipment eine feine Sache wäre, Schuhe zum Beispiel. Ahnung davon, wie man einen passenden Kletterschuh findet, hatte ich natürlich keine. Also musste ich mich auf die Tipps der erfahreneren Kletterkollegen verlassen. Einer davon hält sich bis heute tapfer. „Ein Kletterschuh darf ruhig weh tun.“ Schuhkauf: Müssen Kletterschuhe weh tun? weiterlesen

Unfallstatistik 2018: Zahl der Unfälle beim Bouldern leicht gesunken

Seit vier Jahren gibt der Deutsche Alpenverein (DAV) in Zusammenarbeit mit dem Kletterhallenverband (KLEVER) eine Unfallstatistik für die deutschen Kletterhallen heraus. Jüngst ist die Auswertung der Unfälle für 2018 erschienen. Erfreulich: Trotz des Booms des Klettersports ist die Zahl der schweren Unfälle leicht gesunken. Weniger schön: In den meisten Fällen sind es Boulderer, die nach einem Zwischenfall auf einen Krankenwagen angewiesen sind. Unfallstatistik 2018: Zahl der Unfälle beim Bouldern leicht gesunken weiterlesen

Besser klettern als Fortgeschrittener: Die Jagd nach dem Grad

Schwierigkeitsgrade sind für Kletterer eines der wichtigsten Instrumente, um herauszufinden, wo sie stehen. Den nächsthöheren Grad zu knacken, ist deshalb ein Wunsch, den eigentlich jeder leistungsorientierte Vertikalsportler verfolgt. Auch wenn das verständlich ist, birgt diese Einstellung auch ein Risiko. Es klingt paradox, aber wer immer nur nominell schwer klettern will, läuft Gefahr als Kletterer stehen zu bleiben und die eigenen Ziele sogar trotz intensiven Trainings zu verfehlen. Besser klettern als Fortgeschrittener: Die Jagd nach dem Grad weiterlesen

Bergzeit Mad Pad im Test: Gutes Pad für kleines Geld?

Wer am Fels bouldern will, tut gut daran, sich ein Crashpad anzuschaffen. Die mobilen Fallschutzmatten sorgen in der freien Wildbahn für angenehm weiche Landungen, selbst wenn der Boden mit Wurzeln und kleineren Steinen übersät ist. Das hat schon so manchen Boulderer vor blauen Flecken und lädierten Sprunggelenken bewahrt. Aber auch wenn die Anschaffung eines Pads lohnenswert ist, viele werden sich die Investition in Equipment aufgrund der Kosten zwei Mal überlegen – gerade, wenn nicht sicher ist, ob es bei einem kurzen Flirt mit dem Vertikalsport am Fels bleibt. Angebote wie das Bergzeit Mad Pad kommen da wie gerufen, den sie versprechen Sicherheit zu einem erschwinglichen Preis. Hier mein Testbericht zum günstigen Crashpad des Outdoor-Ausstatters. Bergzeit Mad Pad im Test: Gutes Pad für kleines Geld? weiterlesen